Festhalten
Wie sich die Räume ändern,
während wir auf unsere Schatten warten.
Wir unsichtbar, unsicher, Schemen, tanzende Lichter an der Wand.
(ich liebe dich, diese drei Worte auf der Zunge,
am Gaumen und nie genug Spucke, um sie restlos hinunterschlucken zu können).
Die Ecken des Zimmers, die Fluchtpunkte und Wände.
Die Decke, der Boden, das Licht,
das unter der Tür ins Freie kriecht.
(Schlangenlicht, verlass mich nicht.)
Ich wieder ohne Schatten, dafür mit einer Ahnung,
die zerplatzten Träume zusammengekehrt,
das Zimmer aufgeräumt.
(Flieg Maikäfer flieg, zum Mann im Mond, oder nach Pommerland,
Pommerland ist abgebrannt)
Und die Träume kalte Asche, kein Feuer weit und breit
und hinter den Wolken der Sternenhimmel und die Freiheit.
Unerreichbar, unsagbar nah.
Die Buchstabenwelt, die sich anbietet:
Treten Sie ein, bedienen Sie sich,
schreiben Sie sich ein Leben Ihrer Wahl,
rezeptfrei, garantiert ohne Nebenwirkungen.
Schöne Lügen mit langen Beinen, langen Haaren, langen Nasen.
Pinoccio, der seinen Vater aus dem Bauch des Walfisches befreit.
Die Einsamkeit, das Einschreiben der Erfahrungen, der Jahre,
der verpassten Züge, der Spiegelbilder,
das sich in fremden Augen verlieren, versinken
und das Niederschreiben der Sehnsucht,
der Angst, der Leidenschaft,
alles mit einer Handvoll Buchstaben,
bunt durcheinander gewürfelt,
aufgelesen, niedergeschrieben, abgeschrieben.
Der Wechsel von hell und dunkel,
Schrift und weißem Papier,
die Zwischenräume, die Zwischenzeilen,
das Verschwinden und Wieder Auftauchen der Schatten.
Das Spiel mit dem Licht und wie auf einmal alles ernst wird.
Die Buchstaben Gestalt annehmen,
sich austauschen, sich fortschreiben,
das Dunkle erleuchten und das,
was eben noch greifbar war, verschwinden lassen,
die Grenzen verwischen, die Gedanken austreiben,
Gestalt annehmen lassen.
Festhalten.
während wir auf unsere Schatten warten.
Wir unsichtbar, unsicher, Schemen, tanzende Lichter an der Wand.
(ich liebe dich, diese drei Worte auf der Zunge,
am Gaumen und nie genug Spucke, um sie restlos hinunterschlucken zu können).
Die Ecken des Zimmers, die Fluchtpunkte und Wände.
Die Decke, der Boden, das Licht,
das unter der Tür ins Freie kriecht.
(Schlangenlicht, verlass mich nicht.)
Ich wieder ohne Schatten, dafür mit einer Ahnung,
die zerplatzten Träume zusammengekehrt,
das Zimmer aufgeräumt.
(Flieg Maikäfer flieg, zum Mann im Mond, oder nach Pommerland,
Pommerland ist abgebrannt)
Und die Träume kalte Asche, kein Feuer weit und breit
und hinter den Wolken der Sternenhimmel und die Freiheit.
Unerreichbar, unsagbar nah.
Die Buchstabenwelt, die sich anbietet:
Treten Sie ein, bedienen Sie sich,
schreiben Sie sich ein Leben Ihrer Wahl,
rezeptfrei, garantiert ohne Nebenwirkungen.
Schöne Lügen mit langen Beinen, langen Haaren, langen Nasen.
Pinoccio, der seinen Vater aus dem Bauch des Walfisches befreit.
Die Einsamkeit, das Einschreiben der Erfahrungen, der Jahre,
der verpassten Züge, der Spiegelbilder,
das sich in fremden Augen verlieren, versinken
und das Niederschreiben der Sehnsucht,
der Angst, der Leidenschaft,
alles mit einer Handvoll Buchstaben,
bunt durcheinander gewürfelt,
aufgelesen, niedergeschrieben, abgeschrieben.
Der Wechsel von hell und dunkel,
Schrift und weißem Papier,
die Zwischenräume, die Zwischenzeilen,
das Verschwinden und Wieder Auftauchen der Schatten.
Das Spiel mit dem Licht und wie auf einmal alles ernst wird.
Die Buchstaben Gestalt annehmen,
sich austauschen, sich fortschreiben,
das Dunkle erleuchten und das,
was eben noch greifbar war, verschwinden lassen,
die Grenzen verwischen, die Gedanken austreiben,
Gestalt annehmen lassen.
Festhalten.
elke66 - 20. Jan, 13:36
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