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Regen

Freitag, 28. November 2008

Regen

Selbst der Regen lässt dich stehen
Er fällt aus allen Wolken
Und wäscht dir deine Unschuld aus dem Kopf
In Pfützen und kleine Rinnsale
Die den Bordstein hinunterfließen
Vermischt mit ein paar bunten Ölschlieren
Und den Blättern die der Herbst verloren hat

Du stehst da blass bis auf die Knochen
Die Nase im Wind
Aber der hat dir nichts zu sagen
Spielt mit der Unschuld in der Pfütze
Bevor sie endgültig den Bach hinunter geht
Und du den Schirm aufspannst
Und müde nach Hause trottest

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