Angst

Samstag, 19. Februar 2011

Scheitern


Ich habe nicht so sehr Angst, zu scheitern, als vielmehr davor, längst schon gescheitert zu sein und nach wie vor nicht zu erkennen, dass es so ist.
In diesem fünften Jahr der Arbeit am Roman, musste ich mir eingestehen, den Atem noch immer nicht gefunden zu haben und die Tatsache, dass ich dennoch nicht bereit war aufzugeben (obwohl ich mir ein Scheitern des bislang verfolgten Aufbaus eingestand), konnte ich als trotziges Festhalten an etwas längst verlorenem bezeichnen, oder als Aufgabe, Berufung (etwas das allein in der Lage wäre, mich auf Dauer zu befrieden, schreibt Ursula Krechel), etwas das ich nicht aufgeben konnte, ohne gleichzeitig den Glauben an mich selbst aufzugeben.
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Mittwoch, 26. Januar 2011

Angst

Manchmal ist es schön in der virtuellen Welt, dann liest man einen klugen Artikel über die Angst , der sich auf ein Projekt mit dem Namen what are you afraid of bezieht, und beginnt sich seine eigenen Gedanken zu machen. Ich weiß nicht wovor ich Angst habe, dachte ich als ich mich das erste Mal mit der Frage beschäftigt habe, und jetzt suche ich nach Antworten. Die erste ist hier:

Irgendwann spürt man die Angst nicht mehr. Sie ist zu einer Art Verengung der Handlungs-, Denk- und Vorstellungsfähigkeit geworden, ein gut integrierter Teil meines Selbst, zu gut verwachsen mit dem Alltag, mit dem was ich dem Spiegel und den Mitmenschen präsentiere, um es selbst wahrzunehmen, geschweige denn begreifen zu können.

Und übrigens: Ihre Antworten würden mich auch interessieren.
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