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    <title>Es war einmal</title>
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    <dc:publisher>elke66</dc:publisher>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-30T14:26:33Z</dc:date>
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    <title>Es war einmal</title>
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  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6068666/">
    <title>Schlafende Hunde - Lesung der Bielefelder Autorengruppe am 05. Dezember um 20.00...</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;Schlafende Hunde - Lesung der Bielefelder Autorengruppe am 05. Dezember um 20.00 h in der Teichstraße 32&quot; height=&quot;289&quot; alt=&quot;Schlafende Hunde - Lesung der Bielefelder Autorengruppe am 05. Dezember um 20.00 h in der Teichstraße 32&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Elkeerzaehlt/images/schlafende-hunde.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-29T19:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6063589/">
    <title>So fängt es an</title>
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    <description>Särge, Wasser und ein Beginn&lt;br /&gt;
die Sprünge dazwischen sind Sinn&lt;br /&gt;
der züngelnde Himmel&lt;br /&gt;
versiegelt die langen Abschnitte&lt;br /&gt;
wir schwelgten im süßlichen Alter&lt;br /&gt;
die Bäume haben etwas zu sagen&lt;br /&gt;
aber der Volksvertreter spricht&lt;br /&gt;
wir hängen an unseren Eroberungen&lt;br /&gt;
wie Tiere am Schöpfungsmythos&lt;br /&gt;
der Abglanz gebohnerter Füße&lt;br /&gt;
Auf den Schornsteinen ein Blumenkranz&lt;br /&gt;
Die Kahlheit der Gedanken mit Kreide verkleiden&lt;br /&gt;
Und der Morgen gehört in die Nacht&lt;br /&gt;
Die Nacht aber in wiederverschließbare Blechdosen&lt;br /&gt;
Die der Nacherzählung eines Ebenbildes lauschen&lt;br /&gt;
Von dekorativen Phantasmen &lt;br /&gt;
Hinters Licht geführt</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-26T09:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6057624/">
    <title>Ins Wort (Ilse Aichinger)</title>
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    <description>&quot;Als ich zur See fuhr, bekam ich viele Ratschläge. Einer von ihnen hieß, die stetigste Art zu fischen sei die Sintflut und ihr Ende. Dann läge alles klar da. Und je schneller man diesen Vorgang wiederhole, desto reicher sei der Fischzug. Wenn ich etwas lese, denke ich auch sonst oft, hier ist Sprache oder hier ist keine. Daraufhin befragt, was das heißen solle, wurde mir klar, daß es hieß, das hat Schweigen in sich und das nicht.&lt;br /&gt;
Derjenige, der schreibt, ist derjenige, der Ratschläge gibt, die nicht zur Vernichtung, sondern zur Erweckung führen. Alle Mitteilungen sind heute gefährdet. Aber derjenige, der schreibt, ob beredt oder unberedt, setzt Schweigen dagegen. Das bedeutet für mich immer wieder: Das Ergebnis des genauesten, stillsten Hinhörens, das Ergebnis des Schreibens, das Schreiben selbst.&quot;</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
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    <dc:date>2009-11-24T08:02:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Gleb</title>
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    <description>Ich bin Gleb&lt;br /&gt;
Ich liebe das Leben&lt;br /&gt;
Ich habe keine besondere Begabung dafür&lt;br /&gt;
Einmal las ich in einem Buch&lt;br /&gt;
Man könne sich entscheiden&lt;br /&gt;
Schriftsteller zu werden&lt;br /&gt;
Alles war anders in diesem Buch&lt;br /&gt;
Es gab dort Kisten und Mütter und Träume&lt;br /&gt;
Ich bin Gleb&lt;br /&gt;
Ich kann nicht lesen&lt;br /&gt;
Ich träume die Bücher &lt;br /&gt;
Und schreibe es auf</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T17:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6048165/">
    <title>Anna Karenina</title>
    <link>http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6048165/</link>
    <description>Nichts ist so schwer &lt;br /&gt;
Wie einen leeren Kopf zu täuschen&lt;br /&gt;
Der diese Art von Bildern sieht&lt;br /&gt;
Hinter den schneebehangenen Sträuchern&lt;br /&gt;
Verborgen den Blicken der Menschen&lt;br /&gt;
Die sie retten wollen&lt;br /&gt;
Weil sie so gern in glänzende &lt;br /&gt;
Spiegel sehen&lt;br /&gt;
Hineingeboren in diese Trauer&lt;br /&gt;
In die himmelhochjauchzende Trübseeligkeit&lt;br /&gt;
Längst vergangener Tage und Leben&lt;br /&gt;
Keine Schienen&lt;br /&gt;
Keine Strecken&lt;br /&gt;
Punkte die sich nicht verbinden lassen&lt;br /&gt;
Sie sitzt in der Kutsche&lt;br /&gt;
und wünscht&lt;br /&gt;
Sie käme niemals an</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-17T19:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6035689/">
    <title>Lots Frau II</title>
    <link>http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6035689/</link>
    <description>So spät im Herbst&lt;br /&gt;
Der den Winter einübt&lt;br /&gt;
Kaum Sonnenschein auf den bunten Blättern&lt;br /&gt;
Dafür Frost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lots Frau ist ein Mahnmal&lt;br /&gt;
Eine Schleppe der Zeit&lt;br /&gt;
Nicht einmal sie selbst war sich sicher&lt;br /&gt;
Wie er gemeint war&lt;br /&gt;
Dieser Blick&lt;br /&gt;
Zurück&lt;br /&gt;
Dieser Zug um die Lippen&lt;br /&gt;
Ob er anders gewesen wäre&lt;br /&gt;
Hätte sie sich rechtzeitig bewusst gemacht&lt;br /&gt;
Dass es der letzte ist&lt;br /&gt;
Hätte sie die Schritte anders gesetzt&lt;br /&gt;
Einmal eine ehrliche Frage gestellt&lt;br /&gt;
Wer bist du Lot&lt;br /&gt;
Und warum bin ausgerechnet ich deine Frau&lt;br /&gt;
Gehst weiter und drehst dich nicht um&lt;br /&gt;
Rücksicht war nie deine Stärke</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-10T08:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6033802/">
    <title>Aschenputtel</title>
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    <description>Am neunten November wurde Aschenputtel geboren&lt;br /&gt;
Farben machten sie glücklich&lt;br /&gt;
Doch sie liebte das Grau&lt;br /&gt;
Die Vermischung der Töne&lt;br /&gt;
In einem schweigsamen Traum&lt;br /&gt;
Die Ruhe einer tiefempfundenen Belanglosigkeit&lt;br /&gt;
Die Bäume die den Himmel ausfragen&lt;br /&gt;
Es regnete&lt;br /&gt;
Jedes Mal wenn Aschenputtel geboren wurde&lt;br /&gt;
Regnete es&lt;br /&gt;
Die Luft bestand aus grauen Klängen&lt;br /&gt;
Sirenen die den Traum vergraben&lt;br /&gt;
In der Nacht&lt;br /&gt;
Das graue Kleid &lt;br /&gt;
Und diese Freude in ihrem Blick&lt;br /&gt;
Der die Blätter ins Trudeln bringt&lt;br /&gt;
Du kennst sie doch auch&lt;br /&gt;
Die Zutaten einer Geschichte&lt;br /&gt;
Dieser Geschichte&lt;br /&gt;
Schwarz auf weiß&lt;br /&gt;
Aber erst wenn du die Buchstaben mischt&lt;br /&gt;
Erscheint ihre Lieblingsfarbe&lt;br /&gt;
Der Ton aus dem sie gemacht ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war einmal ein mausgrauer Tag&lt;br /&gt;
Wie gemacht zum Sterben&lt;br /&gt;
Ohne etwas zu hinterlassen&lt;br /&gt;
Außer einem frommen Gebet&lt;br /&gt;
Und einer mausgrauen Tochter&lt;br /&gt;
Die noch Wünsche hat&lt;br /&gt;
Aber keine Stimme sie auszusprechen&lt;br /&gt;
Sie wählt die Bescheidenheit die Natur&lt;br /&gt;
Den Platz neben dem Ofen&lt;br /&gt;
Sie ist nicht besonders kämpferisch&lt;br /&gt;
(Ihren Zorn in der Asche vergraben)&lt;br /&gt;
Aber sie sieht die Farben im Grau&lt;br /&gt;
Diese Möglichkeit an das Wunder zu glauben&lt;br /&gt;
Und trotzdem dieser Hunger in den Augen&lt;br /&gt;
(nicht satt zu sehen)&lt;br /&gt;
Die Kleider wachsen vom Baum&lt;br /&gt;
Schön wie eine Rose&lt;br /&gt;
Stolz wie der Prinz &lt;br /&gt;
Mit den gestiefelten Füßen&lt;br /&gt;
Die Beunruhigung eines Tanzes&lt;br /&gt;
Der sich auf unsicheren Füßen&lt;br /&gt;
In die falsche Richtung bewegt&lt;br /&gt;
So ungenau präzise&lt;br /&gt;
Auf diese Art von Happy End zulaufend&lt;br /&gt;
Ohne Einschnitte&lt;br /&gt;
(nur fremde Verstümmelungen)&lt;br /&gt;
Gar nicht so viel Zeit bis sie Postkarten schreiben wird&lt;br /&gt;
An die Sehnsucht nach ihrem aschgrauen Leben&lt;br /&gt;
Sie sitzt am Tisch mit ihrem Prinzen&lt;br /&gt;
Das Trockenobst und die kalte Suppe zwischen ihnen&lt;br /&gt;
(keine Spur von heiligen Orangen)&lt;br /&gt;
Am neunten November hat Aschenputtel Geburtstag&lt;br /&gt;
Und fragt sich was da wohl geboren wird</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T08:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6026311/">
    <title>Fußnoten und Randbemerkungen</title>
    <link>http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6026311/</link>
    <description>Das Gurgeln der Kaffeemaschine. Das Fehlen der Zuversicht. Wo ist die hin?&lt;br /&gt;
Dabei Erfolg. Vielleicht ist es das. Und die Konzentration. Nicht auf die Träume, nicht auf das Leben. Auf den Erfolg. &lt;br /&gt;
Einfach schreiben. Auch das, was gar nicht da ist. Der Tag mit den Kindern im Wald. Und ich, die nicht dabei war, nur der Stift, das Buch, der Wille zum Erfolg. Zahnarzttermine und die Frage, wie man jemandem die Farbe blau beschreibt, der nur noch gelb sieht. &lt;br /&gt;
Die Botschaft. Das Kreuz. &lt;i&gt;Vater, Vater, warum hast du mich verlassen? &lt;/i&gt;Und selbst nicht loslassen können. Nicht die Wörter. Nicht den Sinn. &lt;br /&gt;
Die Müllabfuhr kommt erst in sechs Tagen. Zeit genug, eine Welt zu schaffen und danach zu ruhen.</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T09:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6012986/">
    <title>Worum es geht</title>
    <link>http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6012986/</link>
    <description>Es geht um den Moment &lt;br /&gt;
In dem jemand den Schirm schließt&lt;br /&gt;
Weil ein anderer den Regen auffängt&lt;br /&gt;
Es geht um Gott&lt;br /&gt;
Wie er in seiner Dachkammer sitzt&lt;br /&gt;
Und seine Strümpfe stopft&lt;br /&gt;
Weil er sich nicht von ihnen trennen kann</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-27T10:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6003868/">
    <title>Lots Frau</title>
    <link>http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/6003868/</link>
    <description>Hast du es nicht gehört? &lt;br /&gt;
Man kann auch in Rosen ertrinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine Frau&lt;br /&gt;
Die liebte ihren Mann&lt;br /&gt;
Sie liebte ihre Töchter&lt;br /&gt;
Ihr Haus&lt;br /&gt;
Sie mochte es Gäste zu haben&lt;br /&gt;
Sie hatte einen Namen&lt;br /&gt;
Doch den erwähnte man nie&lt;br /&gt;
Die Menschen sagten&lt;br /&gt;
Lots Frau wenn sie an sie dachten&lt;br /&gt;
Und bevor es passierte&lt;br /&gt;
Geschah das fast nie&lt;br /&gt;
Lot war ein denkwürdiger Zwerg&lt;br /&gt;
Der die Gastfreundschaft schätzte&lt;br /&gt;
Und die Unversehrtheit der Gäste &lt;br /&gt;
Über die seiner Töchter stellte&lt;br /&gt;
Lots Frau goss die Blumen und schwieg&lt;br /&gt;
Sie hatte ihren Namen vergraben&lt;br /&gt;
In einem Gebet&lt;br /&gt;
Ein Gebet zu dem sie sich später &lt;br /&gt;
Umdrehen würde&lt;br /&gt;
Das war der Moment&lt;br /&gt;
Als alles erstarrte &lt;br /&gt;
Und das Gerede begann</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-21T10:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/5993656/">
    <title>Hänsel und Gretel</title>
    <link>http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/5993656/</link>
    <description>Ich weiß nicht, wer ich bin.&lt;br /&gt;
Es war dunkel&lt;br /&gt;
Es war finster&lt;br /&gt;
Und ach so bitterkalt&lt;br /&gt;
Sie schickten uns zum zweiten Mal&lt;br /&gt;
Hinaus in den Wald&lt;br /&gt;
Ich ging mit Hänsel&lt;br /&gt;
Vater hatte Tränen in den Augen&lt;br /&gt;
Mutter trug ihr spitzes Gesicht&lt;br /&gt;
Dann waren wir allein&lt;br /&gt;
Hänsel sprach von Mut&lt;br /&gt;
Von Vergebung und Brotkrumen&lt;br /&gt;
Auf dem Weg&lt;br /&gt;
Dann schlief ich ein&lt;br /&gt;
Als ich erwachte&lt;br /&gt;
Lachten die blauen Hexen&lt;br /&gt;
Die Brotkrumen waren zu den Vögeln geflogen&lt;br /&gt;
Den Rest hatten die Bettler aufgekehrt&lt;br /&gt;
Hänsel hatte mir einen Zettel da gelassen&lt;br /&gt;
Machs gut stand darauf&lt;br /&gt;
Darunter klebte ein Spiegel&lt;br /&gt;
Dann wurde es dunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, wer ich bin&lt;br /&gt;
Sagte Hänsel&lt;br /&gt;
Ich hatte eine Schwester&lt;br /&gt;
Ich hatte sie lieb&lt;br /&gt;
Sie hing genauso am Leben wie ich&lt;br /&gt;
Ich wusste sie würde versagen&lt;br /&gt;
Sie aß die Buchstaben&lt;br /&gt;
Ohne jemals über die Zwischenräume nachzudenken&lt;br /&gt;
Ich ließ ihr einen Zettel da&lt;br /&gt;
Als ich ging&lt;br /&gt;
Darauf malte ich mich</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    <dc:subject>es war einmal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-15T09:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/5988223/">
    <title>Anne Sexton geht</title>
    <link>http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/5988223/</link>
    <description>Sie hat ihren Tisch da gelassen&lt;br /&gt;
Die Gedichte&lt;br /&gt;
Eine gewisse Unmöglichkeit fortzufahren&lt;br /&gt;
Ich fand Verweise auf unmögliche Taten&lt;br /&gt;
Den eingeborenen Tod&lt;br /&gt;
Ich fand diese Dinge nicht im Spiegel&lt;br /&gt;
Oder in ihren Gedichten&lt;br /&gt;
Ich fand sie in mir&lt;br /&gt;
Zusammen mit der Fähigkeit &lt;br /&gt;
Das Wissen zu begraben&lt;br /&gt;
In einer &lt;i&gt;Schüssel voll Wolken&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
In einem &lt;i&gt;blühenden Schnitt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht diese Art von Standhaftigkeit&lt;br /&gt;
Eine solide Verankerung in der Welt&lt;br /&gt;
Um die Einsamkeit zu überschatten&lt;br /&gt;
In der Frauen wie wir uns sonnen&lt;br /&gt;
Du musst es beschreiben sagt sie&lt;br /&gt;
Beobachten und beschreiben&lt;br /&gt;
Nicht versuchen es zu verstehen&lt;br /&gt;
Auf diese Art&lt;br /&gt;
Birgt es den Kummer einer Möglichkeit&lt;br /&gt;
(die Entfernung vom Kern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(kursiv gesetzte Ausdrücke sind Zitate von Anne Sexton)</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-12T09:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/5987527/">
    <title>Das Heute</title>
    <link>http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/5987527/</link>
    <description>ich sage, das Heute &lt;br /&gt;
glaubt an sich, sonst wäre es zu Boden gefallen. (Anne Sexton)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du siehst mich an&lt;br /&gt;
(ohne mich zu erkennen)&lt;br /&gt;
du sagst&lt;br /&gt;
aber es fällt doch&lt;br /&gt;
siehst du nicht, wie es fällt&lt;br /&gt;
es fällt in den Himmel&lt;br /&gt;
in alle Wolken&lt;br /&gt;
und nur du fängst es auf&lt;br /&gt;
mit Papier&lt;br /&gt;
mit den Fingern&lt;br /&gt;
den langen weißen&lt;br /&gt;
die nichts festhalten können&lt;br /&gt;
am wenigsten&lt;br /&gt;
diesen Tag</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-11T19:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/5985843/">
    <title>Mondlos</title>
    <link>http://elkeerzaehlt.twoday.net/stories/5985843/</link>
    <description>Ich liebe diese aussichtslosen Nächte &lt;br /&gt;
Die alles verschweigen&lt;br /&gt;
Nichts offenbaren&lt;br /&gt;
Und wir selbst&lt;br /&gt;
In den Flügelschlag eines Traums verbannt&lt;br /&gt;
Diese Art von Erwachen&lt;br /&gt;
Plötzlich hat der Laib Brot&lt;br /&gt;
Sechs Ecken&lt;br /&gt;
Und das Messer bewegt&lt;br /&gt;
Sich mit der Anmut einer Schlange&lt;br /&gt;
In deiner Hand&lt;br /&gt;
Zum Tanz der Gedanken&lt;br /&gt;
Die niemals bei dir sind&lt;br /&gt;
Niemals ankommen&lt;br /&gt;
Aus Angst alles zu versäumen&lt;br /&gt;
Zu erstarren beim Blick zurück&lt;br /&gt;
Die Entrücktheit einer Vorstellung&lt;br /&gt;
Die nur aus sich selbst besteht&lt;br /&gt;
Aus den unendlichen Räumen der Sehnsucht&lt;br /&gt;
Und dem Schmerz &lt;br /&gt;
Wenn die Grenze dich trifft&lt;br /&gt;
Ohne etwas zu berühren</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-10T18:10:00Z</dc:date>
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    <title>Das Hündchen lebt</title>
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    <description>Ich weiß noch wie die Seidenstrümpfe meiner Mutter rochen&lt;br /&gt;
Wie sie auf dem beige braun gemusterten Sofa lag&lt;br /&gt;
Ich weiß noch, dass es Grünkohl gab&lt;br /&gt;
Und Gespräche die anfingen in eine andere Richtung zu laufen&lt;br /&gt;
Zwei Teller voll&lt;br /&gt;
Ich weiß noch wie ich das Geräusch hörte&lt;br /&gt;
Ich dachte an rote Astern auf Servietten&lt;br /&gt;
An Schaulustige und Überlegenheit&lt;br /&gt;
Bestimmt nicht an mich&lt;br /&gt;
Noch weniger an sie&lt;br /&gt;
Ich hatte keine Zeit mir Gedanken zu machen&lt;br /&gt;
Sorgen, Blicke auf die Uhr,&lt;br /&gt;
das Geschirr abzuräumen, unruhig &lt;br /&gt;
zu werden, endlich aus dem Fenster zu sehen.&lt;br /&gt;
Es klingelte an der Tür.&lt;br /&gt;
Ich erinnere mich nicht an das Geräusch,&lt;br /&gt;
das die Klingel machte,&lt;br /&gt;
aber an den Geruch der Frau, &lt;br /&gt;
die vor der Tür stand.&lt;br /&gt;
Nicht an ihre Worte, &lt;br /&gt;
oder den Ausdruck in ihrem Gesicht&lt;br /&gt;
das müsste ich erfinden. &lt;br /&gt;
(Nach so vielen Jahren könnte ich es erfinden)&lt;br /&gt;
Woran ich mich erinnere,&lt;br /&gt;
Ist das was ich verstand.&lt;br /&gt;
Eine Frau und ein Hündchen,&lt;br /&gt;
Draußen auf der Straße.&lt;br /&gt;
Das Hündchen lebt.</description>
    <dc:creator>elke66</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elke66</dc:rights>
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